"Fuß-Arzt" aus Leidenschaft
Manche fragen mich, warum ich mich gerade für dieses
Spezialgebiet entschieden habe. Eine gute Frage. Aber die
Wahrheit kann ich natürlich nicht verraten. Wäre
schon peinlich. Und Patienten würde ich auch nicht
mehr bekommen.
Alles fing in meiner Zeit als Assistenzarzt im Krankenhaus
an. Da kann man sich die Station nicht aussuchen. Meistens
wird man dahin geschickt, wo es am stressigsten ist. Wofür
sind die Assis denn gut? Also verbrachte ich die meiste
Zeit in der Notaufnahme oder im Krankenwagen.
Es war ein Samstag. Ich kann mich noch gut erinnern. Einer
dieser hektischen Tage vor Weihnachten, wo die Stadt gerammelt
voll ist. Wir erhielten die Nachricht, dass eine Frau in
dem Gedrängel auf einer Treppe gestürzt sei und
nicht mehr auftreten könne.
Die Frau war in das Büro des Geschäftsleiters
gebracht worden und hatte den Fuß samt Schuh auf einen
Stuhl gelegt.
„Wir wollten ihn nicht ausziehen, falls etwas gebrochen
wäre. Könnte ja sein, dass das nicht gut wäre“,
meinte der Geschäftsführer auf unseren fragenden
Blick.
Also kniete ich mich vor der Frau hin. Sie war jung, hübsch,
ja sogar ziemlich sexy. Auch wenn ihr niedlicher Kussmund
im Moment etwas verzogen war.
Behutsam zog ich ihr den Schuh vom Fuß. Darunter kamen
ihre Füße in schwarzen Nylonstrümpfen zum
Vorschein. Auch wenn es für die Situation überhaupt
nicht angemessen war: ich fand es unheimlich erotisch. Ein
schmaler Fuß in engen Strümpfen, durch die das
Rot ihrer Nägel durchschimmerte. Mich haute es fast
um. Bisher mochte ich an Frauen eigentlich alles, von Kopf
bis Fuß. Aber mir war zuvor nie so recht bewusst,
dass ein Fuß solch eine erotische Ausstrahlung haben
könnte. Ich war ganz fasziniert.
Vorsichtig fasste ich nach dem Strumpf und zog ihn aus.
Das langsame Entblößen der weißen Haut
war für besser als jeder Striptease, den ich jemals
gesehen hatte. ....
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